Wolfgang Kubicki ist neuer FDP-Bundesvorsitzender

Die FDP hat Wolfgang Kubicki auf dem Bundesparteitag zu ihrem neuen Bundesvorsitzenden gewählt.

WK

(Foto: Copyright Christopher Altenhof)

Der 77. Ord. Bundesparteitag der Freien Demokraten in Berlin hat Wolfgang Kubicki zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP gewählt. Der Landesvorstand seines Heimatverbandes Schleswig-Holstein hatte Kubicki zuvor einstimmig für die Wahl zum Bundesvorsitzenden nominiert. Kubicki ist ehemaliger Vizepräsident des Deutschen Bundestages und ehemaliger Landes- und Fraktionsvorsitzender der FDP Schleswig-Holstein. Mit Kubicki übernimmt erstmalig ein Schleswig-Holsteiner den Bundesvorsitz der FDP.

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der FDP-Schleswig-Holstein, Christopher Vogt, wurde im Vorfeld des Bundesparteitags einstimmig zum neuen Sprecher der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz gewählt. Die Fraktionsvorsitzendenkonferenz ist der Zusammenschluss aller Fraktionen auf Landes- und EU-Ebene. Vogt wird die FDP-Fraktionen zukünftig auch im FDP-Präsidium vertreten und damit in der engeren Parteiführung mitarbeiten. Die FDP Schleswig-Holstein schlägt den Delegierten auch die erneute Wahl von Vogt auf der sogenannten „Kurfürstenliste“ in den FDP Bundesvorstand vor. Die zwei Schleswig-Holsteiner werden die Neuaufstellung der FDP damit schlagkräftig vorantreiben.

Der Landesvorsitzende der FDP Schleswig-Holstein, Christopher Vogt, erklärt dazu:

„Wir freuen uns sehr über die Wahl von Wolfgang Kubicki zum Bundesvorsitzenden! Das ist in der aktuellen Situation die richtige Entscheidung für unsere Partei und eine gute Nachricht für die politische Mitte in Deutschland. Kubicki ist sehr erfahren, ein überzeugter Kämpfer für die Freiheit und spricht immer Klartext. Mit dem neuen starken Team an der Parteispitze wollen wir in den nächsten Monaten bundesweit Vertrauen zurückgewinnen, denn eine liberale Partei ist derzeit so wichtig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Landesverband Schleswig-Holstein wird die neue Parteiführung tatkräftig unterstützen!“