FDP-Landesvorstand nominiert Christopher Vogt als Spitzenkandidat für die Landtagswahl
Der Landesvorstand der FDP Schleswig-Holstein hat den Landes- und Landtagsfraktionsvorsitzenden Christopher Vogt heute einstimmig als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027 nominiert.
Der 42-jährige Wirtschaftsingenieur aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg wird sich bei der FDP-Landesvertreterversammlung, die Mitte Juni in Neumünster stattfinden wird, bei den 200 Delegierten für Platz 1 auf der Landesliste zur Landtagswahl bewerben.
Christopher Vogt ist seit 2009 Mitglied des Landtages und seine Schwerpunkte sind vor allem die Wirtschafts-, die Energie- und die Bildungspolitik. Seit 2017 ist er Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion, seit 2024 auch Parteivorsitzender in Schleswig-Holstein.
Zu seiner Nominierung durch den FDP-Landesvorstand sagte Vogt:
„Wir gehen in sehr herausfordernden Zeiten hochmotiviert und optimistisch in diese Landtagswahl. Ich freue mich über das Vertrauen und den Rückenwind unseres Landesvorstandes. Die FDP Schleswig-Holstein ist ein ganz besonderer Landesverband. Wir werden selbstbewusst für ein starkes Ergebnis kämpfen. Wir haben in Schleswig-Holstein gezeigt, dass wir erfolgreich regieren können und wollen dies ab dem nächsten Jahr wieder zeigen.
Es braucht eine neue Aufbruchstimmung im Land. Mit seiner schwarz-grünen Landesregierung verwaltet Daniel Günther mehr schlecht als recht den Stillstand. Schleswig-Holstein hat großes Potenzial, das wir wieder abrufen wollen. Wir werben für eine neue Landesregierung, die sich auf gemeinsame Projekte einigen kann und unser Land voranbringt. Es muss wieder Politik für diejenigen gemacht werden, die unser Land tragen: Die zigtausenden Ehrenamtler, die Menschen in Handwerk und Mittelstand sowie die arbeitende Mitte, die derzeit oft zu kurz kommt.
Die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und die Verbesserung der Bildung müssen die zentralen Anliegen der nächsten Landesregierung werden.
Das Aufstiegsversprechen unserer Gesellschaft wollen wir erneuern: Wir wollen, dass in Schleswig-Holstein viele neue, gut bezahlte Arbeitsplätze entstehen, weil wir zur mittelstandsfreundlichsten Region Europas werden. Der Schulunterricht muss nicht nur moderner werden, sondern auch tatsächlich in allen Schulen flächendeckend stattfinden.
Wir sprechen uns für einen konsequenten Bürokratieabbau und für Planungsbeschleunigung in allen Bereichen aus, werden den Rechtsstaat stärken und für eine moderne Gesundheitsversorgung in Stadt und Land sorgen. Schleswig-Holstein muss wieder aktiv daran mitwirken, dass es eine sinnvolle Steuerung in der Migration geben wird. Unsere Kommunen brauchen mehr Freiräume zur Entwicklung und eine bessere finanzielle Ausstattung. Es braucht eine realistische und effektive Klimaschutzpolitik, die auf Anreize anstatt auf Verbote setzt: Das Erreichen der Klimaneutralität bis 2040 ist ohne wirtschaftliche und soziale Verwerfungen nicht realistisch und angesichts des europäischen Zertifikatehandels auch gar nicht sinnvoll, denn die Emissionen würden dadurch nur verlagert werden.“