FDP LV Schleswig-Holstein

Donnerstag, 17. Mai 2012
Landtagswahl 2012

Wolfgang Kubicki mit 94 Prozent der Stimmen zum Spitzenkandidaten der Nord-Liberalen gewählt


Wolfgang Kubicki, MdL
Wolfgang Kubicki wird die FDP Schleswig-Holstein als Spitzenkandidat in die Landtagswahl am 6. Mai 2012 führen. Mit 188 von 199 Stimmen wurde der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion bei der Landesvertreterversammlung in Neumünster auf Platz eins der liberalen Landesliste gewählt. Zehn Delegierte stimmten gegen den Kieler Rechtsanwalt, es gab eine Enthaltung.

Wolfgang Kubicki ging als unangefochtene Nummer eins ins Rennen, er hatte keinen Gegenkandidaten. „Die schleswig-holsteinische FDP wird mit einem guten personellen und inhaltlichen Angebot diejenigen Wählerinnen und Wähler zurück gewinnen, die ihr in den Meinungsumfragen seit der Wahl 2009 abhanden gekommen sind“, sagte Kubicki.

In seiner Rede ging der Spitzenkandidat hart mit den politischen Konkurrenten ins Gericht. „In der Vergangenheit haben Regierungen, gleich welcher Couleur, Geld ausgegeben, was sie nicht hatten, um Leistungen zu finanzieren, die sie sich nicht leisten konnten“, so Kubicki. Das habe die schwarz-gelbe Regierung mit der Einführung der Schuldenbremse beendet. „Ein Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, der immer noch äußert, wir geben heute mehr Geld aus, damit wir künftig sparen, darf nicht die Verantwortung für dieses Land erhalten.“

Wolfgang Kubicki: „Wir brauchen einen verstärkten Ausbau der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, und es gibt keine Maßnahme, die nicht schnellstmöglich im Interesse unseres Landes umgesetzt werden sollte. Wer dies vernachlässigt, verringert Wachstumsmöglichkeiten.“

„Am 6. Mai geht es nicht um Farbenspiele, um rot, durchgeknallt rot, blass-grün, ocker-schwarz oder blau-gelb“, sagte Kubicki. „Es geht um die Frage, wie und durch wen die Zukunft unseres Landes glaubwürdig im Interesse der Menschen gestaltet werden kann.“

„Wir sind berechenbar, wir sind verlässlich, wir haben das eingelöst, was wir vor der Wahl versprochen haben, und wir wünschen uns und arbeiten daran, dass Schleswig-Holstein ein blühendes Land mit selbstbewussten Menschen ist, das auf niemandes Hilfe angewiesen ist.“

Auf Listenplatz zwei wählten die 200 Delegierten den FDP-Landesvorsitzenden und Minister für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Heiner Garg, mit 189 Ja-Stimmen (95 Prozent). Er trat ebenfalls ohne Gegenkandidaten an.

Platz drei entschied in einer Kampfabstimmung die Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Stormarn und Vize-Präsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Anita Klahn, mit 117 der Stimmen für sich (58 Prozent). Die Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Landtagsfraktion und Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Segeberg, Katharina Loedige, hatte ebenfalls kandidiert (76 Ja-Stimmen, 38 Prozent).

Sie trat erneut auf Platz vier und damit gegen den Bildungsminister des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Ekkehard Klug, an. Ebenso wie die FDP-Landtagsabgeordnete Ingrid Brand-Hückstädt. Gewählt wurde Dr. Ekkehard Klug mit 120 Ja-Stimmen (60 Prozent).

Platz fünf der Liste entschied der Kandidat der Jungen Liberalen, der Landtagsabgeordnete Christopher Vogt, mit 171 Ja-Stimmen (86 Prozent) für sich. Auf Platz sechs wurde Oliver Kumbartzky gewählt mit 173 (90 Prozent) der Stimmen. Beide hatten keine Gegenkandidaten.

Der Parteitag der FDP Schleswig-Holstein wird am Sonntag mit einem Leitantrag zum Thema „Die Energiewende anpacken – Schleswig-Holsteins Chance nutzen“ und einer ausführlichen inhaltlichen Beratung fortgesetzt.

Die Rede des Spitzenkandidaten Wolfgang Kubicki können Sie sich HIER anschauen.

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