FDP LV Schleswig-Holstein -

Freitag, 10. September 2010
07.04.2009

Verkehr/Mobilität

Dr. Heiner Garg, MdL, Verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion:

"Stau bedeutet Stillstand. Stillstand kostet Wachstum und Arbeitsplätze. Ein umfassender Ausbau der Straßen und Schienenwege muss oberste Priorität haben, damit die Wirtschaft wachsen kann, Arbeitsplätze erhalten bleiben und neue entstehen können."

Gegen Stillstand in Schleswig-Holstein

 
Die Broschüre als pdf zum Herunterladen.

Reinhard W. hat die Nase gestrichen voll. Jeden Morgen macht er sich auf den Weg von seiner Wohnung in Lübeck zu seinem Arbeitsplatz in der Nähe von Kiel – und kämpft sich über schlechte Straßen, durch etliche Baustellen, steht im Stau. Schlechte Infrastruktur, schlechte Wirtschaftslage.

Was können wir für Reinhard W. und die vielen Pendler sowie Dienstleister tun?

Jedermann weiß: Die Versorgung mit Waren und Dienstleistungen kann nur funktionieren, wenn die Infrastruktur stimmt. Stau bedeutet Stillstand. Das Beispiel von Reinhard W. macht deutlich: Schleswig-Holstein ist das einzige Bundesland, das es sich leistet, seine beiden größten Städte Kiel und Lübeck nur zweispurig (Straße) und einspurig (Schiene) zu verbinden.

Personen- und Güterverkehre nehmen zu

Personen- und Güterverkehre nehmen drastisch zu. Es ist unsere Aufgabe, die Mobilität für die Zukunft zu sichern. Nur so gewährleisten wir Wirtschaftswachstum und sichern dauerhaft den Wohlstand für die Menschen in Schleswig-Holstein.

Straßen und Schienen müssen den wachsenden Ansprüchen genügen

Vorrang in der Verkehrspolitik müssen die großen Projekte A20 mit westlicher Elbquerung sowie die feste Fehmarnbelt-Querung haben. Entscheidend ist aber auch der durchgängige Ausbau der B 404 zur A 21, um die Landeshauptstadt mit Lübeck und der zukünftigen Fehmarnbelt-Querung zu verbinden. Die Häfen in Kiel und Lübeck, die Güterumschlagplätze des Landes, müssen besser an die Metropolregion Hamburg angebunden werden. Hamburgs Flughafen soll endlich per Schiene von Kiel aus direkt zu erreichen sein. Der Engpass auf der Bahnstrecke Pinneberg - Elmshorn gehört beseitigt, damit die Menschen aus Schleswig-Holstein schneller nach Hamburg einpendeln können. Der sechsspurige Ausbau der A7 ist zügig zu realisieren, die A23 soll durch Ausbau der B5  bis Husum weitergeführt werden. Sinnvoll wäre darüber hinaus ein Weiterbau bis zu unseren dänischen Nachbarn.

Dr. Heiner Garg:

Der Güterumschlag über die Häfen Kiel und Lübeck und die Verkehre über den Fehmarnbelt werden rapide zunehmen. Die Straßen und Schienen Schleswig-Holsteins dürfen nicht zum Nadelöhr werden. Die Verkehrsinfrastruktur des Landes muss dringend ausgebaut werden.

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