Hochschule
Dr. Ekkehard Klug, MdL, Hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion:
"Wenn die Landesregierung so weitermacht, dann kann man den auf dem Papier so schön aussehenden sechssemestrigen Weg bis zu einem – angeblich – berufsqualifizierenden Abschluss im Papierkorb suchen. In der Hochschulwirklichkeit wird es ihn nicht geben."
Unis und Fachhochschulen fit machen für den internationalen Wettbewerb
Die Broschüre als pdf zum Herunterladen.
Zusätzliche Investitionen in Forschung und Lehre sind notwendig, um im internationalen Wettbewerb der Hochschulstandorte mithalten zu können. Vor allem müssen die strukturellen Defizite im Bereich der Personalkosten aufgefangen werden. Lehre und Ausbildung ohne Personal geht nicht. Ohne zusätzliche Mittel wird es den Hochschulen in Schleswig-Holstein nicht gelingen, mehr Studierende besser auszubilden.
FDP-Fraktion will ein „Hochschulfreiheitsgesetz“
Die FDP-Landtagsfraktion will ein „Hochschulfreiheitsgesetz“. Dieses Gesetz wird es unseren Hochschulen und Fachhochschulen wieder ermöglichen, im nationalen und internationalen Wettbewerb um die besten Studenten, die besten Dozenten und die besten Forscher mithalten zu können.
Nur wenn erstklassige Wissenschaftler an den Hochschulen forschen und lehren, wird der Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein attraktiv. Attraktiv für Studenten aber auch für Firmen, die mit Drittmitteln Projekte unterstützen und erstklassige Ausbildung ermöglichen. Unsere Hochschulen sollen selbst entscheiden, wofür sie Geld ausgeben, welches Personal sie einstellen, und welche Studenten sie aufnehmen.
Studium für alle ermöglichen – Studienbedingungen verbessern
Die FDP-Landtagsfraktion will, dass Menschen aus allen sozialen Schichten einen Zugang zur Hochschule haben. Das schließt die Einführung von Studiengebühren keinesfalls aus - jedenfalls dann nicht, wenn sie erst nach einem erfolgreichen Studium und auch erst nach der Aufnahme der Erwerbstätigkeit gezahlt werden müssen (sog. „nachgelagerte“ Studiengebühren). Außerdem müssten sie, um die damit verbundene Belastung erträglich zu erhalten, in der Höhe begrenzt werden, etwa auf 500 Euro pro Semester. Alle Einnahmen müssten den Hochschulen als zusätzliche Mittel zufließen, damit durch diese Gelder die Studienbedingungen konkret verbessert werden. Zur Ergänzung fordert die FDP-Landtagsfraktion außerdem ein Stipendien- und Anreizsystem: Absolventen mit besonders guten Leistungen sollen ganz oder teilweise von der Zahlung nachgelagerter Studiengebühren befreit werden.
Dr. Ekkehard Klug:
Der neue Universitätsrat ist eine politische Missgeburt der Großen Koalition. Kein anderes Bundesland leistet sich derart komplizierte Gremienstrukturen an den Hochschulen wie Schleswig-Holstein.



